MARCUS kam von einem anderen Verein zu uns, in der Hoffnung auf eine schnellere Vermittlung. Der örtliche Pfarrer gab ihn in auf mit der Begründung, der vorherige Pfarrer habe ihn in der Kirche zurückgelassen, sich aber geweigert, sich um ihn zu kümmern.
MARCUS ist ein recht unabhängiger Hund, er fühlt sich allein sehr wohl. Wir hätten nicht gedacht, dass er vorher viel Liebe bekommt, jetzt ist diese neue Situation etwas ungewohnt für ihn. Er genießt Zuwendung, Streicheleinheiten und Liebe sehr, obwohl er noch kein verschmuster, kuscheliger Hund ist, aber das lässt sich später sicher noch aus ihm herausholen. Er verhält sich gegenüber jedem gleich, egal ob unbekannt oder vertraut. Er ist ein freundliches, liebes Wesen und versteht sich sehr gut mit Menschen. Er ist freundlich zu anderen Hunden, versteht sich gut mit ihnen und verhält sich gegenüber niemandem und nichts aggressiv. Er versteht sich auch mit Katzen.
Er läuft sehr gut an der Leine. In den ersten Minuten zieht er ziemlich stark, sodass man ihn mit fester Hand halten muss. Das ist aber eine Folge der Einsperrung. Sobald er sozusagen Dampf ablässt, beruhigt er sich und läuft brav. Er ist sehr aktiv, es lohnt sich, ihn täglich geistig und körperlich auszulasten, denn ein müder Hund ist ein guter Hund.
Außerdem sitzt sein Kiefer viel weiter hinten als sein Oberkiefer.
Wir möchten wirklich, dass sich jemand in ihn verliebt und ihm endlich zeigt, wie eine richtige Familie aussieht, wo man sich um ihn kümmert, ihn liebt und ihn erleben lässt, wie es ist, drinnen in einem weichen, warmen Bett zu schlafen, nicht nur in einer kalten Hundehütte oder unter freiem Himmel, wo er es bisher getan hat.
Marcus ist etwa 40–45 cm groß.
Er wurde adoptiert. 14.11.2025 (R)